Wetter-News

Am Samstag zuerst Schnee, später unterhalb von 800 bis 1300 m teils Regen. Um 5 Grad, erneut windig.

Jürg Zogg, SRF Meteo

Vor allem am Samstagabend erneut starker Wind mit Sturmböen

Glasklare Verhältnisse

Auch in kalten Zeiten

AL-KU FENSTERTECHNIK AG ZOFINGEN

Am Samstag zieht ein kleines Tief knapp nördlich der Schweiz vorüber. Es lenkt weitere Störungen zu uns und sorgt vor allem am Abend erneut für starken Wind mit Sturmböen. Am Sonntag und Montag erreichen uns weitere Fronten. Die genaue Lage der Schneefallgrenze ist sehr unsicher. Die Tendenz ist aber klar: Sie steigt und liegt im Westen deutlich höher als im Osten.

Prognose bis Samstagabend

Bodensee bis Genfersee, Jura und Region Basel

In der Nacht sorgen Schneeschauer da und dort für glatte Strassen. Es kühlt auf 3 bis 1 Grad ab.

Am Samstag ist es wechselnd bis stark bewölkt. Am Vormittag schneit es nur stellenweise, vor allem im Jura und Richtung Voralpen. Am Nachmittag und Abend kommt verbreitet Schneefall und Regen auf. Die Schneefallgrenze steigt aus Westen vorübergehend auf 800 bis 1300 m, in der Nacht auf Sonntag sinkt sie wieder bis in tiefe Lagen. Erneut windig: im Jura starker Südwestwind mit Sturmböen, gegen Abend im Mittelland auch stürmische Böen. 4 bis 6 Grad.

Voralpen und Alpen mit Wallis

In der Nacht schneit es zeitweise. Die Temperaturen gehen auf 0 bis -5 Grad zurück.

Am Samstagvormittag ist es bewölkt und zeitweise schneit es, in Mittelbünden gibt es vorübergehend etwas Sonne. Im Laufe des Nachmittags kommt kräftiger Schneefall auf, in den Westschweizer Alpen und im westlichen Berner Oberland fällt unterhalb 800 bis 1300 m auch Regen. 3 bis 8 Grad, auf 2000 m -3 Grad. Auf den Bergen vor allem am Abend wieder Orkanböen. In den Alpentälern kurz mässiger Föhn, in der Nacht auf Sonntag dann stürmische Böen aus Nord.

Tessin und Engadin

In der Nacht ist es wechselnd bewölkt, vor allem im Nordtessin und im Engadin fällt etwa Schnee. Tiefstwerte im Tessin -3 bis 2 Grad, im Engadin -12 bis -7 Grad.

Am Samstagvormittag scheint zeitweise die Sonne, am häufigsten im Mittel- und Südtessin. Danach ziehen immer mehr Wolken auf und es kommen da und dort Schneeschauer auf. Zuvor im Tessin bis 8 Grad, im Engadin um -2 Grad.

Aussichten bis Montag

Alpennordseite und Wallis

Am Sonntag fällt in den Voralpen und Alpen immer wieder Schnee. Im Flachland der Deutschschweiz ist es tagsüber länger trocken. Gegen Abend kommt aus Westen verbreitet Regen und Schneefall auf. Die Lage der Schneefallgrenze ist noch sehr unsicher, im Westen steigt sie wahrscheinlich auf 1000 bis 1500 m. Höchstwerte 2 bis 6 Grad.

Am Montag fällt häufig Regen und am Alpennordhang oberhalb von 1300 bis 1800 m viel Neuschnee. Windig und 7 bis 12 Grad mild. Gefahr von hochgehenden Flüssen und Bächen, in den Alpen angespannte Lawinensituation.

Alpensüdseite und Engadin

Am Sonntag und am Montag bleibt es im Nordtessin und im Engadin bewölkt und zeitweise fällt Schnee, am Montag unterhalb von 1000 bis 1500 m auch Regen. In den Bergen sind 20 bis 60 cm Neuschnee möglich. Im Engadin um 0, am Montag bis 2 Grad.

Im Mittel- und Südtessin wird es im Laufe des Sonntags mit Nordföhn immer sonniger und bis 14 Grad mild. Am Montag ist es trotz Wolkenfeldern zeitweise sonnig bei 9 Grad.

Trend bis Freitag, 26. Januar

Die Sonne kommt

Im Laufe des Dienstagvormittags wird es rasch sonniger, besonders in den Alpen und im Süden. Am Mittwoch und am Donnerstag wird es, abgesehen von Nebelfeldern über dem Flachland, beidseits der Alpen ziemlich sonnig. Am Donnerstagabend oder am Freitag zieht eine Kaltfront auf. Sie bringt vor allem im Norden vorübergehend wieder Regen oder Schnee.

Es wird mild: Im Flachland steigen die Höchstwerte auf 8 bis 11 Grad, im Süden auf 10 bis 13 Grad. Kurze Frühlingsgefühle sind nicht ausgeschlossen.

Quelle: SRF / Meteo

19.1.2018

Der Januar – von Erich Kästner

Der Januar

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.

Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.

Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.

Man steht am Fenster und wird langsam alt.

Die Amseln frieren. Und die Krähen darben.

Und auch der Mensch hat seine liebe Not.

Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.

Die Welt ist schwarz und weiss und ohne Farben.

Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,

tanzt auf dem Eise stolz der Januar.

Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.

Es heisst, die Tage würden wieder länger.

Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.

Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.

Silvester hörte man’s auf allen Sendern,

dass sich auch unterm Himmel manches ändern

und, ausser uns, viel besser werden soll.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.

Und ist doch hunderttausend Jahre alt.

Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.

Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.

Erich Kästner – «Der Januar»

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.

Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.

Silvester hörte man’s auf allen Sendern,

dass sich auch unterm Himmel manches ändern

und, ausser uns, viel besser werden soll.

Erich Kästner – Der Januar

Bild: Marc Nyfeler

Come Rain Or Come Shine?

AL-KU FENSTERTECHNIK AG ZOFINGEN

Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter.

John Ruskin (1819-1900), britischer Schriftsteller

Goldrausch und Indian-Summer im Napfgebiet

Unser AL-KU Mannli zum Wetter