Aargauer Regierungsrat spricht 100'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds zugunsten von schwer unterernährten Kindern und Frauen im Südsudan
Für die Nothilfe an betroffene Kinder und Frauen Ernährungskrise im Südsudan hat der Regierungsrat einen Beitrag von 100'000 Franken gesprochen. Der Beitrag wird aus dem Swisslos-Fonds finanziert und an Medair überwiesen.
Der Südsudan ist seit der Unabhängigkeit im Jahr 2011 von diversen Konflikten, Katastrophen und Krisen betroffen. Dies führt zu extremen Bevölkerungsbewegungen und (Binnen-)Flüchtlingsströmen. Die Lager sind überfüllt und mangelhaft ausgestattet. Die mehr als zwei Millionen Vertriebenen können mit den zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel, der medizinischen Versorgung und der Wasserversorgung nicht zureichend versorgt werden. Betroffen sind in hohem Masse Kinder und Frauen.
Das Projekt von Medair fokussiert auf den Betrieb von zwei Stabilisierungszentren für schwer unterernährte Kinder unter fünf Jahren, welche sich in den Bezirken Leer und Pibor befinden. Der Zugang zu funktionsfähigen Gesundheitseinrichtungen ist aufgrund der Lage dieser Zentren und der schlechten Strassenverhältnisse erschwert. Ziel des Projekts ist es deshalb, die Versorgung von Hochrisikokindern unter fünf Jahren sowie stillenden und schwangeren Frauen, die an schwerer akuter Unterernährung mit medizinischen Komplikationen leiden, zu sichern.
Quelle: Kanton Aargau
8.12.2024