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Bundespräsident Parmelin trifft in Neu-Delhi indischen Premierminister Modi und holt nächsten KI-Gipfel 2027 nach Genf

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Bundesrat Guy Parmelin

Bundesrat Guy Parmelin

Bild ZVG Bundeskanzlei BK

Bundespräsident Guy Parmelin ist am Gipfel zu den Auswirkungen künstlicher Intelligenz (AI Impact Summit) in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi mit Premierminister Narendra Modi und weiteren Staats- und Regierungschefs zusammengekommen. Die Gespräche drehten sich insbesondere um die Nutzung und internationale Steuerung des Einsatzes von KI. Die Schweiz möchte zu dieser Diskussion auch künftig beitragen und wird 2027 in Genf einen KI-Gipfel ausrichten.

Mit dem indischen Premierminister Modi erörterte der Bundespräsident am Donnerstag, 19. Februar 2026, insbesondere die Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und Indien. Beide Seiten würdigten die Dynamik, die seit Inkrafttreten des Freihandelsabkommen zwischen den Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und Indien im Herbst 2025 entstanden ist. Diese Themen konnten in einem bilateralen Gespräch mit dem indischen Minister für Handel und Industrie, Piyush Goyal, vertieft werden.

Der Bundespräsident nutzte den Aufenthalt in Indien für weitere Gespräche mit Staat- und Regierungschefs am Rande des Gipfels. Neben den jeweiligen bilateralen Beziehungen kamen Fragen der internationalen Aktualität zur Sprache. Bundespräsident Parmelin führte Gespräche mit dem estnischen Präsidenten Alar Karis, dem finnischen Ministerpräsidenten Petteri Orpo, dem britischen Vize-Premierminister David Lammy sowie dem Kronprinzen von Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Khaled bin Muhammad al-Nahyan.

Nächster KI-Gipfel in der Schweiz

Während des KI-Gipfels in Neu-Delhi gab Bundespräsident Parmelin bekannt, dass die Schweiz als Gastgeberland eines künftigen KI-Gipfels fungieren wird. Dieser soll im ersten Halbjahr 2027 in Genf stattfinden und wird gemeinsam vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) organisiert.

Geplant ist zudem eine Zusammenarbeit mit Akteuren aus Wissenschaft und der Wirtschaft. Die Organisation des KI-Gipfels ermöglicht es der Schweiz, ihre Position im Bereich der Digitalpolitik zu stärken und ihr aktives Engagement für eine regelbasierte Weltordnung fortzusetzen. Gleichzeitig kann die Schweiz ihre Rolle als Zentrum für Innovation und Forschung im KI-Bereich stärken.

Das Gipfeltreffen bietet dem internationalen Genf ausserdem Gelegenheit, die Bedeutung zu unterstreichen, die dem Völkerrecht und den Grundrechten bei der Entwicklung und beim Einsatz von KI zukommt. Schliesslich wird der Gipfel den Unternehmen, der Zivilgesellschaft und den Forschenden ermöglichen, eine Dynamik anzustossen, die Innovation und Austausch begünstigt und die Chancen des Einsatzes von KI in allen Bereichen der Schweizer Gesellschaft aufzeigt.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF

20.2.2026


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