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Bundesrat Albert Rösti am Kernenergie-Gipfel in Paris

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Bundesrat Albert Rösti in Paris

Bundesrat Albert Rösti in Paris

Bild ZVG UVEK

Am 10. März 2026 vertrat Bundesrat Albert Rösti die Schweiz am zweiten Kernenergie-Gipfel in Paris. An diesem internationalen Treffen stand die zivile Nutzung der Kernkraft angesichts der grossen Herausforderungen in den Bereichen Energie, Klima und Souveränität im Zentrum. Der Energieminister erinnerte daran, dass die Kernenergie für die Schweiz einen wichtigen Pfeiler des CO2-armen Energiemixes darstellt, vorausgesetzt, sie geht einher mit einer sicheren, kontrollierten und nachhaltigen Bewirtschaftung und Entsorgung der Abfälle.

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron trafen sich am 10. März in Paris Staats- und Regierungsoberhäupter, Leiterinnen und Leiter internationaler Organisationen und Finanzinstitutionen, Fachpersonen aus der Industrie sowie Fachpersonen zum zweiten internationalen Gipfel zur Kernenergie. Er wurde in enger Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) organisiert.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Rolle der Kernkraft bei der Energiewende, die Finanzierungsbedingungen für Kernenergieprojekte sowie Innovationen und Technologien der neuen Generation. Ferner wurden die Sicherheit der Brennstoffversorgung, die Entsorgung radioaktiver Materialien und Abfälle sowie die Entwicklung der für den Bau und Betrieb von Kraftwerken erforderlichen Kompetenzen und Lieferketten diskutiert.

Rolle der Kernenergie bei der Dekarbonisierung und der Versorgungssicherheit

Bundesrat Albert Rösti sagte: «Die Sicherheit der Energieversorgung ist für unser Land von zentraler Bedeutung. Vor dem Hintergrund der Dekarbonisierung und der steigenden Stromnachfrage ist die Kernenergie ein wichtiger Pfeiler für kohlenstoffarme Energiesysteme. Sie trägt zu einer sicheren, zuverlässigen und kontinuierlichen Stromversorgung bei.» Er führte weiter aus: «Im Hinblick auf den Langzeitbetrieb unserer bestehenden Kernkraftwerke ist eine sichere, kontrollierte und nachhaltige Bewirtschaftung und Entsorgung radioaktiver Abfälle zentral. Dazu gehört insbesondere die geologische Tiefenlagerung.»

Internationale Zusammenarbeit und Technologieoffenheit

Bundesrat Rösti betonte weiter, wie wichtig für die Schweiz die internationale Zusammenarbeit unter gleichzeitiger Wahrung der nationalen Souveränität sei. «Dank dieser Zusammenarbeit bleibt die Schweiz offen für verschiedene Technologien und kann so die Energieversorgung des Landes langfristig sichern», erklärte er abschliessend.

Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK

11.3.2026

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