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Die Organisationen des Bevölkerungsschutzes setzen ihre Vorbereitung auf bewaffnete Konflikte fort und tauschen sich über die Brandkatastrophe von Crans-Montana aus

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Menschen

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Symbolbild Pixabay

Am 29. und 30. April 2026 hat in Appenzell die Konferenz der Chefinnen und Chefs der kantonalen Ämter für Bevölkerungsschutz stattgefunden. Auf dem Programm standen verschiedene aktuelle Themen, insbesondere das Projekt «Bevölkerungsschutz im bewaffneten Konflikt». Das halbjährliche Treffen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und der kantonalen Ämter diente den Teilnehmenden auch dazu, sich über die Erfahrungen bei der Bewältigung der sich am 1. Januar 2026 ereigneten Brandkatastrophe von Crans-Montana zu informieren.

Auf der Tagesordnung der ersten Konferenz des Jahres 2026 standen verschiedene Themen. Die Kantone präsentierten unter anderem anhand von Veranstaltungen, die auf ihrem Gebiet stattgefunden hatten, einige Best Practices und Erfahrungen aus den Bereichen Sicherheit und Bevölkerungsschutz.

Zudem erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Bewältigung der sich am 1. Januar 2026 ereigneten Brandkatastrophe von Crans-Montana. Operativ tätige Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (BABS), die sich insbesondere an der Organisation der Verlegung von Patientinnen und Patienten mit schweren Verbrennungen in spezialisierte Spitäler im Ausland beteiligt hatten, berichteten den kantonalen Verantwortlichen von ihren Erfahrungen.

Bevölkerungsschutz im bewaffneten Konflikt

Ein wesentlicher Teil der Konferenz war dem laufenden Projekt «Bevölkerungsschutz im bewaffneten Konflikt» gewidmet. Das vom Bund und den Kantonen gemeinsam durchgeführte Projekt zielt angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Lage darauf ab, das Verbundsystem Bevölkerungsschutz auf einen hybriden und/oder bewaffneten Konflikt vorzubereiten. Anhand eines mit der Gruppe Verteidigung abgestimmten Planszenarios behandelten die Konferenzteilnehmenden insbesondere die in einem bewaffneten Konflikt zentralen Themen wie Führung, Leistungen des Zivilschutzes und Schutzraumbezug. Auch über die Beschaffung von neuem Einsatzmaterial für den Zivilschutz wurde gesprochen.

Die Arbeiten in den 14 Handlungsfeldern des Projekts werden bis Ende des Jahres vollständig abgeschlossen sein. Anschliessend können alle Partner die Umsetzung in Angriff nehmen. Bis Ende 2027 wird ein zusammenfassender Bericht in Form einer Gesamtkonzeption erstellt, während gesetzliche Reformen so bald wie möglich durchgeführt werden.

Treffen der Vertreterinnen und Vertreter der Kantone mit der Direktorin BABS

Am Ende der Konferenz nutzten die Vertreterinnen und Vertreter der Kantone die Gelegenheit, sich von der Direktorin des BABS, Michaela Schärer, zu verabschieden. Sie dankten ihr für ihren Einsatz und die in den vergangenen Jahren der Zusammenarbeit erzielten Ergebnisse.

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS

1.5. 2026

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