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Gemeinsame Trainings der Schweizer Armee mit Frankreich für 2026

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Panzer

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Symbolbild Pixabay

2026 trainieren Schweizer und französische Verbände der Truppengattungen Infanterie, Genie, Panzer und Artillerie gemeinsam. Diese Aktivitäten finden im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit der Schweizer Armee mit Frankreich statt. Sie ermöglichen es, die Interoperabilität zwischen den beiden Armeen zu vertiefen und die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

Für 2026 sind mehrere gemeinsame Übungssequenzen von Schweizer und französischen Verbänden in der Schweiz vorgesehen; weitere bilaterale Trainings finden in Frankreich statt. Diese Zusammenarbeit stützt sich auf das Abkommen über die bilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der militärischen Ausbildung von 2021. Eine erste Reihe gemeinsamer Trainings beider Länder erfolgte 2025 (siehe Medienmitteilung vom 31. März 2025). Ziel dieser Aktivitäten ist es, wie in der sicherheitspolitischen Strategie 2026 dargelegt, die Interoperabilität zu verbessern und durch den Austausch (Benchmark) über die jeweiligen Abläufe und Einsatzdoktrinen die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

Trainings in den Bereichen Infanterie, Genie, Panzer und Artillerie

Die erste gemeinsame Übungssequenz findet von Ende Januar bis Mitte Februar 2026 im Raum Hongrin (VD) statt. Angehörige des französischen 35ème Régiment d’Infanterie führen während des Wiederholungskurses des Gebirgsinfanteriebataillons 7 der Schweizer Armee gemeinsam Schiessübungen durch. Im Juni 2026 üben auf dem Waffenplatz Bure (JU) Angehörige des 13ème Régiment du Génie mit dem Panzersappeurbataillon 1. Im Juli werden auf dem gleichen Waffenplatz im Jura Angehörige des 501ème Régiment de Chars de Combat empfangen, um mit dem Mechanisierten Bataillon 17 zu trainieren. Im November 2026 sind gemeinsame Trainings der Schweizer Artillerieabteilung 1 mit dem 40ème Régiment d’Artillerie an den Standorten Bière (VD) und Simplon (VS) geplant.

Bewegungen von Truppen und Militärfahrzeugen

Die Trainings ziehen Bewegungen französischer Truppen und Militärfahrzeuge in der Schweiz nach sich. Diese erfolgen per Bahn und auf der Strasse und werden von der Militärpolizei eskortiert.

Wahrung der Neutralität

Die gemeinsamen Trainings dienen dazu, die Verteidigungsfähigkeit der Schweizer Armee unter Wahrung der Neutralität zu stärken. Die Verbesserung der Interoperabilität – das heisst die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Streitkräften – spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Quelle: Gruppe Verteidigung VTG

24.1.2026

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