Mehr Sicherheit auf dem Xylofonweg und Kreisel Kreuzstutz Luzern
Der Xylofonweg ist eine zentrale Fuss- und Veloverbindung zwischen Luzern und Emmen. Aufgrund steigender Nutzung stösst der Weg zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen – mit wachsenden Konflikten zwischen Fuss- und Veloverkehr. Auch der Kreisel Kreuzstutz ist ein Unfallschwerpunkt. Die Stadt Luzern fordert den Kanton auf, kurzfristige Massnahmen zur Entschärfung der Situation umzusetzen.
Im Detail
Als zentrale Achse des nichtmotorisierten Verkehrs verzeichnet der Weg seit Jahren eine kontinuierlich steigende Nutzung – insbesondere in den Sommermonaten. Die hohe Auslastung führt zu wachsenden Nutzungskonflikten zwischen Fussgänger*innen und Velofahrenden, was die Verkehrssicherheit zunehmend beeinträchtigt. Die Situation wird sich in den kommenden Jahren weiter zuspitzen: Der Umzug der kantonalen Verwaltung an den Seetalplatz sowie die fortschreitende Überbauung des Gebiets werden den Fuss- und Veloverkehr zusätzlich erhöhen. Die Stadt Luzern sieht sich daher mit dringenden Forderungen aus Politik, Bevölkerung und Verbänden konfrontiert, die eine rasche Entschärfung der als gefährlich empfundenen Situation verlangen.
Kapazitätsengpässe und absehbare Verschärfung
Da bauliche Kapazitätserweiterungen aufgrund des angrenzenden Gewässerraums und bestehender Interessen der SBB kurzfristig nicht realisierbar sind, fordert die Umwelt- und Mobilitätsdirektion der Stadt Luzern den Kanton Luzern auf, Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Entschärfung der Nutzungskonflikte zu ergreifen.
Konkret vorgeschlagene Massnahmen sind:
• Einführung einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h auf dem Xylofonweg
• Fahrverbot für schnelle E-Bikes (S-Pedelecs), mit Umleitung auf die Kantonsstrasse K13
Da der Xylofonweg zu grossen Teilen auf kantonalem Grund verläuft, liegt die Zuständigkeit für die Umsetzung dieser Verkehrsanordnungen beim Kanton Luzern. Die Stadt Luzern erklärt sich bereit, die Kosten für die erforderlichen Signale auf ihrem eigenen Grundstück zu übernehmen.
Akuter Handlungsbedarf am Kreisel Kreuzstutz
Neben den Massnahmen am Xylofonweg fordert die Stadt Luzern flankierende Sofortmassnahmen am Kreisel Kreuzstutz, der seit Jahren als Unfallschwerpunkt gilt. Der Handlungsbedarf ist akut. Es kann nicht bis zur geplanten Umgestaltung des Knotens ab 2034 gewartet werden. «Die Sicherheit auf dem Xylofonweg und am Kreisel Kreuzstutz muss prioritär behandelt werden. Mit den Sofortmassnahmen kann die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden verbessert werden, bis mittelfristige Lösungen umgesetzt sind», sagt Stadtrat Marco Baumann.
Quelle: Stadt Luzern
22.9.2026