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Neue sanitätsdienstliche COVID-19-Vorgaben für die Schweizer Armee

Corona-Massnahmen der Schweizer Armee

Corona-Massnahmen der Schweizer Armee

Foto ©VBS/DDPS, Alexander Kühni. Bild ZVG Schweizer Armee

Die Schweizer Armee hat im Rahmen der «Sommerwelle» mit der Omikron-Untervariante BA.5 neue Vorgaben erlassen: Einrückende Angehörige der Armee wurden bei Dienstbeginn und je nach epidemiologischer Lage auch nach Urlauben auf COVID-19 getestet. Symptomatische COVID-Patienten werden auf ärztliche Anordnung hin abgesondert. Asymptomatisch positive AdA tragen zum Schutz ihrer Umgebung eine FFP2-Maske.

Wegen der «Sommerwelle» mit der Omikron-Untervariante BA.5 sind die Corona-Fallzahlen deutlich angestiegen. Ebenfalls mussten vermehrt COVID-19-Patientinnen und -Patienten in der Armee stationär behandelt werden. Im zivilen Gesundheitswesen zeigt sich ein Anstieg der COVID-19-Fallzahlen auf den Akutbettenstationen bei einem gleichzeitig ganzschweizerisch vorherrschenden Fachkräftemangel.

Es ist davon auszugehen, dass bereits nach den Sommerferien die zurzeit sinkenden Inzidenzen erneut ansteigen werden. Auf den Herbst hin muss wieder mit mehr Infektionen gerechnet werden. Das wird einerseits saisonal (Witterung, andere respiratorische Infektionen), aber auch durch eine abnehmende Immunität nach Impfung oder Infektion bedingt sein. Die Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und damit auch auf die Armee werden davon abhängen, welche Variante zu diesem Zeitpunkt vorherrschend sein wird, wie hoch und wie stark die symptomatischen Ausfälle sein werden und welche Impfstoffe zur Verfügung stehen.

Zurzeit müssen in den sanitätsdienstlichen Infrastrukturen der Armee nur wenig symptomatische Patienten betreut werden. Diese Zahl wird sich nach den Sommerferien und auf den Herbst hin aus den genannten Gründen voraussichtlich wieder erhöhen. Dies rechtfertigt, dass in der Armee zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und der Ausbildung sowie zum Schutz der einzelnen Angehörigen der Armee besondere Schutzvorkehrungen getroffen werden.

Die Armee verfolgt die Entwicklung weiterhin eng und passt Vorgaben laufend und auf die vorherrschende Lage bezogen an.

Dies sind die

• Testungen nach Urlauben, wenn die epidemiologische Lage dies erfordert;

• Ärztlich angeordnete Absonderung für symptomatische positiv getestete AdA;

• FFP2-Masken für asymptomatische positiv getestete AdA;

• Ärztlich angeordnete Dispensen für körperlich anstrengende Aktivitäten bei positiv getesteten AdA zur Vorbeugung von körperlichen Folgeschäden;

• Freiwilliges Tragen von FFP2-Masken wird weiterhin erlaubt.

Die bis anhin geltenden Verhaltens- und Hygieneempfehlungen des Oberfeldarztes bleiben nach wie vor in Kraft.

Quelle: Schweizer Armee

5.8.2022

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