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Staatssekretär Fasel führt politische Konsultationen mit Brasilien

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EDA-Staatssekretär Alexandre Fasel

EDA-Staatssekretär Alexandre Fasel

Bild ZVG EDA

EDA-Staatssekretär Alexandre Fasel hat am 1. Dezember 2025 in Bern die brasilianische Vizeaussenministerin Maria Laura da Rocha zu politischen Konsultationen empfangen. Beide Delegationen nutzten die Gelegenheit, um über zentrale Themen – von Nachhaltigkeit über Wirtschaft und Multilateralismus bis hin zu regionalen sicherheitspolitischen Fragen – zu sprechen. Brasilien ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz in Lateinamerika.

Im Rahmen der 12. Runde der politischen Konsultationen zwischen der Schweiz und Brasilien würdigten die Delegationen ihre breit abgestützten Beziehungen. Diese sind geprägt durch regelmässige thematische Dialoge – darunter politische Konsultationen, der wirtschaftliche Dialog sowie der Menschenrechts- und der wissenschaftliche Dialog. Die bilateralen Beziehungen spiegeln sich auch in einer hohen Frequenz von Kontakten auf höchster Ebene wider: Zwischen 2023 und 2025 fanden 17 Treffen auf Stufe Bundesrat statt, darunter zwei präsidentielle Begegnungen und fünf zwischen Bundesrat Ignazio Cassis und dem brasilianischen Aussenminister Mauro Vieira.

Staatsekretär Fasel und Vizeaussenministerin da Rocha begrüssten die 2025 weiter verstärkten bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Brasilien ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz in Lateinamerika. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern betrug 2024 rund 5,9 Milliarden USD, dies entspricht etwa 25% des Handelsvolumens mit der Region. Mit einem Anstieg von 35% gegenüber 2023 ist Brasilien zum führenden Ziel für Schweizer Direktinvestitionen in Lateinamerika geworden. Somit war die Schweiz im 2024 der drittgrösste Investor in Brasilien.

Die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens AELE–Mercosur im September 2025 nach zehnjährigen Verhandlungen stellt einen historischen Meilenstein in den Beziehungen zu Brasilien dar. Mit 270 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten birgt der Mercosur (Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay) ein erhebliches Wachstumspotenzial für die Schweizer Exportwirtschaft.

Ein weiteres Thema der Gespräche war die seit 2023 weiter verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Nachhaltigkeit. An der Klimakonferenz in Belém (COP30) hat die Schweiz ihren Beitrag zum Amazonasfonds erneuert und steuert nun 10 Millionen CHF bei.

Auch multilaterale und globale Themen standen im Zentrum des Austauschs. Die Schweiz und Brasilien bekräftigten ihren Einsatz für ein starkes multilaterales System, und diskutierten die Zukunft wichtiger Organisationen wie der UNO oder der WTO sowie die zentrale Rolle des internationalen Genf.

Schliesslich tauschten sich die Delegationen zu regionalen Entwicklungen aus. Staatssekretär Fasel stellte die Prioritäten des Schweizer OSZE-Vorsitzes 2026 vor. Darüber hinaus diskutierten die Delegationen die Lage im Nahen Osten, der Ukraine und ihre jeweiligen Beiträge zu einem dauerhaften, auf dem Völkerrecht basierenden Frieden sowie sicherheitspolitische Herausforderungen in Lateinamerika.

Quelle: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

1.12.2025

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