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Feierlich eröffnet: Sonderausstellung «Mittendrin im Vergnügen» im Historischen Museum Baden

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Mittendrin im Vergnügen

Mittendrin im Vergnügen

Foto Ana Maria Pinto. Gestaltung: Loosli & Zehnder, Basel, im Auftrag vom Historischen Museum Baden. Bild ZVG Stadt Baden

Ein Auftakt mit Musik, Geschichte, Eleganz und Vorfreude auf zehn Monate Programm: Am Donnerstag, 28. August 2025, eröffnete das Historische Museum Baden die Sonderausstellung «Mittendrin im Vergnügen. Kursaal – Stadtsaal – Spielcasino» zum 150-Jahr-Jubiläum des Kursaals Baden.

Mit einem festlichen Auftakt wurde am Donnerstag, 28. August 2025 die Sonderausstellung «Mittendrin im Vergnügen. Kursaal – Stadtsaal – Spielcasino» im Historischen Museum Baden eröffnet. Die Neue Kurkapelle Baden begleitete den Abend musikalisch und sorgte für eine nostalgische Stimmung. Stadträtin Steffi Kessler vom Ressort Kultur, würdigte in ihrer Ansprache den Kursaal als bedeutenden Treffpunkt für Kultur, Unterhaltung und geselliges Miteinander in Baden. Gabriela Gehrig, Leiterin Vermittlung und Projektleiterin der Ausstellung, liess in ihrer Ansprache die Geschichte des Kursaals lebendig werden und machte Lust auf einen Ausstellungsbesuch sowie das vielfältige Begleitprogramm.

«Der Badener Kursaal war nie nur ein Kurhaus, oder nur ein Stadtsaal oder nur ein Spielcasino. Und er war nie nur für die Gäste von auswärts. Er war und ist auch ein Ort für die Badenerinnen und Badener.» Gabriela Gehrig, Leiterin Vermittlung und Projektleitung der Ausstellung, Historisches Museum Baden

Im Anschluss an die offiziellen Worte wurden die Gäste mit einem Apéro empfangen – inklusive historischer Cocktails, die vom ebenso historischen Barkeeper live gemixt und serviert wurden. Die Drinks, inspiriert von der Belle Époque und der goldenen Ära des Kursaals, rundeten den Abend genussvoll ab und luden zum Ausstellungsbesuch in entspannter Atmosphäre ein.

150 Jahre Kursaal: Geschichte erleben, Wandel verstehen

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1875 hat sich der Kursaal Baden immer wieder neu erfunden: Vom eleganten Veranstaltungsort für Kurgäste über den repräsentativen Stadtsaal hin zum Spielcasino – stets war er ein Ort der Begegnung, Unterhaltung und von gesellschaftlicher Relevanz. Die Jubiläumsausstellung lädt vom Freitag, 29. August 2025 bis zum Sonntag, 5. Juli 2026, dazu ein, diese bewegte Geschichte zu entdecken und dabei zu erfahren, wie sich Architektur, Nutzung und Bedeutung des Hauses über die Jahrzehnte wandelten. Was einst als Zentrum des Vergnügens begann, ist bis heute ein lebendiger Treffpunkt, der Baden prägt und sich stetig weiterentwickelt.

Ein besonderer Fokus liegt auch auf den Wurzeln des Historischen Museums Baden, das 1876 mit dem «Antiquitäten-Cabinet» im Kursaal seinen Anfang nahm. So wird nicht nur ein Jubiläum gefeiert, sondern auch ein Stück Museumsgeschichte lebendig gemacht – mitten im einstigen Zentrum des Vergnügens.

So haben Sie den Kursaal Baden noch nie erlebt

Wer die Ausstellung «Mittendrin im Vergnügen» betritt, taucht ein in eine modellhafte Raumlandschaft, die den Wandel des Kursaals Baden über 150 Jahre erfahrbar macht. Die Szenografie von Loosli & Zehnder setzt auf abstrahierte Architekturformen, die sich entlang der historischen Entwicklung des Hauses verändern: Vom Kursaal der Anfangsjahre über den Stadtsaal bis zum Spielcasino.

Die Ausstellung beginnt mit einem stimmungsvollen Intro: Auf einer Projektionsfläche flimmern Bilder aus 150 Jahren Kursaalgeschichte, eine Sitzecke lädt zum Verweilen ein. Danach öffnet sich der Raum zum Kursaal der Belle Époque mit einem grossformatigen Tapetenbild, das die Eleganz der frühen Jahre ins Heute holt.

Die Wandmodule, inspiriert von den Originalräumen des Kursaals, sind aus Pappelsperrholz gefertigt und sind in ihrer natürlichen Holzoptik sichtbar. Sie schaffen Durchblicke, strukturieren den Raum und sind Träger der Bild- und Textebenen. Ihre Gestaltung verändert sich im Verlauf der Ausstellung: von klassischen Bogenelementen über kassettierte Zwischenformen hin zu schlichten Raumtrennern im Spielcasino-Bereich. So wird der Wandel des Hauses auch räumlich erlebbar.

«Wir wollten keine Rekonstruktion, sondern eine Einladung zur Interpretation. Die Ausstellung ist ein Modellraum für Erinnerungen und neue Perspektiven.» Thomas Zehnder, Szenograf, Loosli & Zehnder, Basel

Thematische Spuren wie «Spielen», «Musik» oder «Werbung» ziehen sich durch alle Bereiche und verbinden die Inhalte subtil miteinander. Eine Kinderspur lädt junge Besucherinnen und Besucher ein, die Ausstellung auf eigene Weise zu entdecken.

Am Ende der Ausstellung tritt man aus dem «Gebäude» heraus und blickt – je nach Perspektive – zurück auf 150 Jahre Geschichte oder voraus in die Zukunft eines Hauses, das Baden bis heute prägt.

Veranstaltungen zwischen Reflexion und Erlebnis

Das Begleitprogramm zur Ausstellung bietet zahlreiche Höhepunkte: Am 4. September diskutieren Expert:innen über die Zukunft des Kursaals und seines Parks. Am 14. September führt Jarl Olesen durch die Architekturgeschichte des Hauses im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals. Und am 6. November lässt eine historische Modenschau die glanzvolle Welt der Belle Époque aufleben – vom Morgenanzug bis zum Ballkleid.

Quelle: Stadt Baden

29.8.2025


Alle Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie unter: www.museum.baden.ch/kursaal

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