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Kulturelles Erbe «in Gefahr?» - Die Europäischen Tage des Denkmals 2026 zeigen die Gefahren für Kulturerbe auf

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Zerstörte Glasfenster aus dem 19. Jh. Nach Vandalenakt in Turgi, 2026

Zerstörte Glasfenster aus dem 19. Jh. Nach Vandalenakt in Turgi, 2026

Bild ZVG © Kantonale Denkmalpflege Aargau

Am Wochenende vom 12./13. September 2026 finden auch im Kanton Aargau die Europäischen Tage des Denkmals statt. Sie greifen das paneuropäische Thema des gefährdeten Kulturerbes auf. Die Kantonale Denkmalpflege, die Kantonsarchäologie sowie zahlreiche Partner laden zu kostenlosen Führungen, Rundgängen und Workshops zum Motto "in Gefahr?" ein. Im Zentrum stehen dieses Jahr Brugg und Windisch.

Bereits zum 33. Mal beteiligt sich der Kanton Aargau an den Europäischen Tagen des Denkmals. Das diesjährige Motto lenkt den Blick auf die Gefährdungen des kulturellen Erbes – durch Alterung, Umbauten, Klimaveränderungen, Vandalismus oder mangelnde Pflege – und zeigt gleichzeitig, wie historische Bauten, Kunstwerke und archäologische Zeugnisse erhalten werden können. "In Gefahr?" ist daher auch eine Einladung, genauer hinzusehen – und Verantwortung zu übernehmen für das, was uns als Gesellschaft verbindet und prägt.

Programm für Jung und Alt in Brugg und Windisch

Zum vielfältigen Programm zählen Einblicke in die restaurierte Psychiatrische Klinik Königsfelden, Führungen durch das Dachwerk und zu den mittelalterlichen Glasmalereien in der Klosterkirche Königsfelden, zu den Stuckaturen im Stadthaus Brugg, den Bauten des Brugger Architekten Albert Froelich sowie zu archäologischen Entdeckungen in Brugg und Windisch. Ein Sgraffito-Workshop, Schnitzeljagden in der Brugger Altstadt sowie im Klosterareal von Königsfelden, ein Aktionsstand des Kulturgüterschutzes und die Farbenküche der Restauratorin Anita Filli laden grosse und kleine Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen ein. Auch ungewöhnliche Orte wie der Kommandoposten der Grenzbrigade 5 in Villnachern öffnen ihre Türen.

Alle sind willkommen!

Dank der Kantonalen Denkmalpflege, der Kantonsarchäologie, des Museums Aargau sowie vieler Fachleute aus Architektur, Kunstgeschichte und Restaurierung können diese Perlen hautnah erlebt werden. Die Denkmaltage sprechen ein breites Publikum an – von Architekturinteressierten über Liebhaberinnen und Liebhaber historischer Details bis hin zu Familien und neugierigen Kindern. Wer sich darauf einlässt, entdeckt überraschende Perspektiven auf bekannte Orte und erhält spannende Einblicke in die vielfältige Arbeit der Denkmalpflege. Selbst wenn die Wege im Alltag oft an denselben Häusern vorbeiführen – an den Denkmaltagen ist es Zeit, Türen zu öffnen und in die Baukultur in unserer Umgebung einzutauchen.

Eröffnungsveranstaltung in Brugg

Die Eröffnungsveranstaltung findet am Samstag, 12. September 2026, um 11.00 Uhr beim Stadthaus in Brugg statt. Regierungsrätin Martina Bircher, Stadtpräsidentin Barbara Horlacher und Kantonsdenkmalpfleger Reto Nussbaumer begrüssen die Besucherinnen und Besucher.

Auch ausserhalb des Schwerpunkts Brugg/Windisch laden Veranstaltungen in Aarau, Baden, Villnachern und Wohlen dazu ein, Kulturdenkmäler aus neuen Perspektiven kennenzulernen. Das detaillierte Programm mit allen Angeboten samt Anmeldemöglichkeit ist auf dem nationalen Webportal zu finden: www.kulturerbe-entdecken.ch. Die Online-Anmeldung für die Veranstaltungen mit begrenzter Platzzahl öffnet hier am 18. August um 09.00 Uhr. Am Infostand der Kantonalen Denkmalpflege neben dem Stadthaus Brugg werden am Samstagmorgen, 12. September, ab 09.30 Uhr allfällige Resttickets verteilt.

Quelle: Kanton Aargau

31.8.2026

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