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Wirksamere Überwachung der Luftqualität: Neue NABEL-Station in Dübendorf

Die neue NABEL-Station Dübendorf

Die neue NABEL-Station Dübendorf

Bild ZVG EMPA

Die Luftqualität in der Schweiz ist besser geworden, sie ist aber noch nicht gut genug. Um die langjährigen Messreihen von Luftschadstoffen in Dübendorf (ZH) weiterzuführen, hat der Bund in seinem Messnetz NABEL (Nationales Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe) eine neue Station eröffnet. Sie zeigt nicht nur, ob die Luftreinhaltemassnahmen greifen, sondern dient auch als Plattform für Forschungsaktivitäten zu neuen Messgeräten oder neuen Luftschadstoffen. Zudem bietet sie der Bevölkerung Informationen vor Ort.

Die historische Messstation Dübendorf, die auf dem Areal des Forschungsinstituts für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung (Empa) seit 1980 in Betrieb war, ist durch eine moderne Station auf dem Gelände des Wasserforschungsinstituts Eawag ersetzt worden. Diese haben die beiden Partner Bundesamt für Umwelt (BAFU) und Empa am 23. September 2020 eingeweiht. Das Ziel ist, auch in Zukunft verlässliche Daten zur Verfügung zu haben und einen vollständigen Überblick über die Luftqualität in der Schweiz zu erhalten. Diese Messdaten sind eine Grundvoraussetzung, um zu beurteilen, ob die Massnahmen tatsächlich die Emissionen reduzieren.

Luftqualität: Besser, aber noch nicht gut genug

Obwohl in den letzten Jahren die Belastung der Luft durch Schadstoffe markant abgenommen hat, werden teilweise immer noch Grenzwerte überschritten, wie der eben publizierte NABEL Jahresbericht 2019 zeigt (siehe Kasten). Die Reduktion der Ozonkonzentrationen im Sommer und des Feinstaubs im Winter sowie der Stickstoffverbindungen - insbesondere Ammoniak - bleibt daher eine Herausforderung.

Die neue NABEL-Station Dübendorf liegt im Glatttal zwischen Dübendorf und Wallisellen und repräsentiert den Standorttyp «Vorstädte oder kleineren Städte». Die Umgebung von Dübendorf ist dicht besiedelt, hat viel Gewerbe und wird von einem Netz stark befahrener Strassen und Bahnlinien durchzogen. Die Messstation dient den Forschungsaktivitäten der Empa zu Fragen der Luftqualität. Dank eines Bullauges erlaubt diese Messstation als einzige der Schweiz auch der Öffentlichkeit einen Blick ins Innenleben.

Neue Forschungsgebiete, konsolidierte Zusammenarbeit

Die Früherkennung von neuen Problemen und Bedürfnissen in der Luftreinhaltung ist eine wichtige gemeinsame Aufgabe des BAFU und der Empa. So entwickeln sich etwa die Mobilitätsgewohnheiten ständig weiter. Dies beeinflusst die Luftqualität, und es tauchen neue Fragen und Forschungsgebiete auf.

Auf der technischen Seite geht es darum, messtechnische Entwicklungen für eine möglichst effiziente und aussagekräftige Bestimmung von Luftschadstoffen zu erproben. Hier werden beispielsweise modernste Laserspektrometer eingesetzt, oder miniaturisierte und kostengünstige Instrumente für flexible und räumlich verdichtete Messungen getestet. Neu aufkommende Forschungsfragen betreffen den Bereich von Schadstoffen, für welche es keine gesetzlichen Immissionsgrenzwerte gibt, oder der atmosphärischen Ausbreitung von Mikroplastik.

Mit der neuen NABEL-Messstation in Dübendorf hält die Überwachung der Luftqualität Schritt mit der technologischen Entwicklung zum Schutz der Bevölkerung.

Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU

24.9.2020

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