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Darmkrebsmonat März: Vorsorge kann Krebsrisiko reduzieren

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Krebs

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Symbolbild Pixabay

Anlässlich des Darmkrebsmonats März weist der Kanton Luzern auf die Wichtigkeit der Darmkrebsvorsorge hin. Seit rund dreieinhalb Jahren lädt der Kanton Luzern systematisch alle Personen ab 50 Jahren zur Darmkrebsvorsorge ein. Rund 25'000 Personen haben bislang diese persönliche Einladung angenommen, eine Vorsorgeuntersuchung durchgeführt und so aktiv das Risiko reduziert, an Darmkrebs zu erkranken.

Der Monat März gilt als internationaler Darmkrebsmonat. Er macht weltweit auf die Bedeutung der Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs aufmerksam. Der Kanton Luzern nutzt diesen Anlass, um über das kantonale Darmkrebsvorsorgeprogramm zu informieren und die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren. Darmkrebs zählt in der Schweiz zu den häufigsten Krebserkrankungen. Da die Krankheit über lange Zeit keine Symptome verursacht, ist die Früherkennung entscheidend. Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Ein Tumor kann über Jahre hinweg wachsen, ohne Beschwerden zu verursachen.

25’000 Untersuchungen

Der Kanton Luzern hat das Darmkrebsvorsorgeprogramm im Herbst 2022 lanciert. Alle Personen im Alter von 50 bis 74 Jahren werden seither schriftlich eingeladen, freiwillig am Programm teilzunehmen. Insgesamt wurden rund 125’000 Einladungen verschickt. Mehr als 25’000 Personen führten seither eine Vorsorgeuntersuchung durch. Rund ein Drittel der Teilnehmenden entschied sich für einen Blut-im-Stuhl-Test, der bequem zu Hause durchgeführt werden kann. Zwei Drittel liessen eine Darmspiegelung in einer spezialisierten Praxis vornehmen. Bei etwa 8’000 Personen wurden Auffälligkeiten festgestellt. In den meisten Fällen handelt es sich um Polypen, die in der Regel direkt im Rahmen einer Darmspiegelung entfernt werden können, wodurch das Risiko einer späteren Krebsentwicklung deutlich reduziert wird. Wird die Vorsorgeuntersuchung im Rahmen des kantonalen Programms durchgeführt, werden die Kosten von der Krankenkasse bezahlt.

Programmteilnahme weiter steigern

Die Verantwortlichen des Kantons Luzern ziehen eine positive Zwischenbilanz. «Das Programm stösst auf gute Akzeptanz und wird in der Bevölkerung zunehmend bekannter. Unser Ziel ist es, noch mehr Menschen für die Vorsorge zu gewinnen», sagt Programmleiterin Sara Brunati von der Dienststelle Gesundheit und Sport. Auch Regierungspräsidentin Michaela Tschuor, Vorsteherin des Gesundheits- und Sozialdepartements, zeigt sich zufrieden. Rund ein Fünftel der eingeladenen Personen hätten am Programm teilgenommen. Damit liege Luzern im Bereich vergleichbarer Kantone. Das Ziel sei aber, noch weitere Bevölkerungsgruppen zu erreichen. «Unsere Aufgabe ist es, möglichst viele Menschen über die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge verständlich zu informieren und allen Bevölkerungsgruppen einen niederschwelligen Zugang zum Programm zu ermöglichen», so Michaela Tschuor.

Blut-im-Stuhl-Test ist einfach und zuverlässig

Auch dreieinhalb Jahre nach Programmstart entscheiden sich deutlich mehr Personen für eine Darmspiegelung als für einen Stuhltest. Dabei ist der Blut-im-Stuhl-Test eine einfache und kostengünstige Vorsorgemethode, die selbstständig zu Hause durchgeführt werden kann, betont Programmleiterin Sara Brunati. «Der Test ist zuverlässig: Bereits kleinste, mit blossem Auge nicht sichtbare Blutspuren im Stuhl können nachgewiesen werden.» Dadurch lassen sich Krebsvorstufen frühzeitig erkennen und behandeln. Wichtig ist, dass der Blut-im-Stuhl-Test alle zwei Jahre wiederholt wird.

Quelle: Staatskanzlei Luzern

5.3.2026


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